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05. Juni 2024

Innovate & Integrate: Welche Möglichkeiten bietet KI im Recruiting?

Wie können kleine und mittlere Unternehmen Künstliche Intelligenz nutzen? Darum drehte sich der Vortrag von Jürgen Haindl von der Agentur für Arbeit. Foto: Sokolowski

45 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Stadt und der Region Celle sowie dem Heidekreis wurden durch unseren Geschäftsstellenleiter Sebastian Sokolowski und den Vorsitzenden Jörg Bode begrüßt, bevor Jürgen Haindl Chancen und Perspektiven von Künstlicher Intelligenz (KI) vor allem im Recruiting verdeutlichte:

"79 % der Beschäftigten geben an, mit Ihrem Job zufrieden zu sein, aber 47 % sind trotzdem wechselwillig. KI kann schon im Recruiting-Prozess helfen, diese potentiellen Bewerber offen, transparent und zielgruppengerecht anzusprechen!", eröffnete der Arbeitsmarktexperte, nicht ohne eindringlich darauf hinzuweisen: "Mit KI zum Menschen - es geht darum, KI dafür zu nutzen, mehr Zeit für den Faktor Mensch zu haben, sei es bei den Bestandsmitarbeitern oder im Recruiting, und die Mitarbeiter auf diesem Weg langfristig zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden!"

"Homeoffice, KI und Co. sind unaufhaltsam"


Anschließend nutzte Lutz Stratmann, Geschäftsführer der Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH, die Bühne zu einem leidenschaftlichen Plädoyer für mehr Demokratiebewusstsein unter der Menschen: 
"Wir haben in diesem Land eine der besten Verfassungen, aber wir sind in keiner guten Verfassung", so Stratmann mit Blick auf die zeitgleich in Berlin stattfindenden Feierlichkeiten zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes. 
"Viele Menschen sind sich der Vorzüge unserer demokratischen Grundprinzipien nicht mehr bewusst. Die Demokratie lebt davon, dass die Menschen sie mit Leben füllen. Das fängt bereits in Unternehmen und Behörden an. Homeoffice, KI & Co sind unaufhaltsam und sollten nicht diskreditiert werden, führen aber auch dazu, dass sich Menschen seltener begegnen, also auch seltener Konflikte unmittelbar miteinander auszutragen haben." In Bezug auf die Analyse- und Beratungsangebote der Demografieagentur stellte Stratmann den PROZESS ZUKUNFTSFEST, das Projekt INQA und das Programm "Kulturmacher*innen" vor.

Die thematische Abrundung lieferte schließlich Henning Karl Schättler vom Regionalen Zukunftszentrum Nord zur Digitalisierung, KI und Tramsformation für kleinere und mittlere Unternehmen mit einem attraktiven Beratungsangebot für eben diese Zielgruppe mit bis zu 250 Beschäftigten. "Wir sind in der Lage, bis zu 80 mit Bundes- und Europamitteln geförderte Beratungsstunden anzubieten, und hier konkret beim Finden geeigneter Software und Technik, Entscheidungshilfen für oder gegen ein ins Auge gefasstes Programm oder Tool, der Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen und der Einführung in das Thema KI zum Beispiel im Vertrieb oder Personalmanagement zu unterstützen."


Möchten Sie mehr über diese Beratungs- und Fördermöglichkeiten erfahren? Sprechen Sie uns gerne an.

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